29.11.2010

Heute Abend! Science Slam in der MensaBar!

Advent, Advent, die Science slammt! Ladies and Gentlemen, es ist soweit: heute Abend um 20.30 Uhr MEZ wird in der MensaBar der 1. Freiburger Science Slam über die Bühne gehen!

Bis dahin muss noch viel passieren, u.a. Technik-Check in der MensaBar (11 Uhr), Flyern vor den Mensen (12-13 Uhr), Dies und Das besorgen (13-18 Uhr), Rasieren und Zähneputzen (18 Uhr) und die MensaBar auf den Zuschauerstrom vorbereiten (19 Uhr).

Unsere Teilnehmer sind heiß wie der Winter in Down Under und schaben mit den Hufen wie Rennpferde in der Box.

Jetzt gilt's, Freunde und Freundes-Freunde anzuhauen, heute Abend auf ein Bier in die MensaBar mitzukommen! Jetzt gilt's, unsere Mach es zu deinem Projekt-Aktion ad absurdum zu führen! Auf dass die MensaBar aus allen Nähten platzt und der Freiburger Science Slam deutschlandweit von sich reden macht!

PS: Unser Gewinnspiel läuft noch bis High Noon, d.h.: 12 Uhr!

(Foto: www.ScienceSlam.de)

27.11.2010

Der SciSlamFR als Facebook-Veranstaltung: Mach es zu deinem Projekt!

Noch zwei Mal schlafen, dann kommt der Science Slam nach Freiburg!

Wenn ihr wollt, dass auch eure Freunde und Freundes-Freunde am Montag in die MensaBar kommen, klickt in unserer Facebook-Veranstaltung einfach "Du nimmst teil" und "teilt" den Freiburger Science Slam auf eurem Profil!

Würden wir nebenberuflich Werbesprüche klauen, käme jetzt: "... Mach es zu deinem Projekt!" Stattdessen bedanken wir uns für eure Hilfe und freuen uns, euch übermorgen zu sehen!

26.11.2010

Old scholar: Der Wanderpokal des Freiburger Science Slam

Retro-Mode ist in - auch an der Uni. Deshalb führen wir, die Science Slam Academy, als erste Freiburger Institution jene Old scholarige Kopfbedeckung wieder ein, die irgendwann mal wegen Muff & Co abgeschafft worden war: das sogenannte mortarboard (dt.: Doktorhut).

Dasselbige fungiert als Wanderpokal für den Sieger des Freiburger Science Slam und wird also von Mal zu Mal seinen Besitzer wechseln. (Haarläuse aller Schöpfe, vereinigt euch!) Wir sind gespannt, wer am kommenden Montag in der MensaBar zum ersten Master of Slam (M.Sl.) gekürt wird!

24.11.2010

Heute schon gewonnen? Richtig antworten und abtassieren!

Das Gewinnspiel ist der Klassiker der Werbebranche. Doch während man dabei normalerweise hinterlistig abgezockt wird, kann man bei uns - wer hätte etwas anderes erwartet - lediglich gewinnen. Und zwar: 2x1 Science-Slam-Tasse inklusive Eintritt!

Dazu muss allerdings folgende, gewohnt schwierige Preisfrage beantwortet werden: Der 1. Science Slam Freiburg findet am kommenden Montag in der MensaBar (Rempartstr.) statt. Wann und wo wird die Wissenschaft in Freiburg zum 2. Mal auf die Bühne gebeten?

a.) Am Montag, den 17. Jan. 2011 in der MensaBar (Rempartstr.)

b.) Am Sonntag, den 23. Dez. 2012 im Enchilada (Auf der Zinnen 1)

Die Antwort bitte samt Namen bis Montag, den 29.11., 12 Uhr an manuel[punkt]lorenz[at]gmail[punkt]com schicken. Wir losen dann aus den richtigen eingegangenen Antworten die Sieger aus, die ihre Tasse am Abend in der MensaBar bekommen.

23.11.2010

Drucken, falten, fliegen: Der Flyer-Flyer fürs Büro

Der Flyer-Flyer kann fliegen - mit viel Geschick und etwas Glück. Trotz rege diskutierter Praktikabilität desselbigen ist er uns aus den Händen gerissen worden, als gelte es, den Himmel mit ihm zu bevölkern. Ich selbst falt ihn übrigens in anderthalb Minuten startklar. Wer ist schneller? Wer bietet weniger!

Da also die Nachfrage um ein vielfaches größer war als das Angebot, haben wir eine A4-Version des Flyer-Flyers entwickelt, die man sich im Büro selbst ausdrucken oder seinen Kollegen per E-Mail zusenden kann - auf dass der Spaß kein Ende nehme. Zum download der PDF geht's hier. (PS: In der F.A.Z.-Lounge a.k.a. Cafe Senkrecht liegt noch der gelbe Original-Flyer-Flyer aus.)

Und damit das Ding nachher nicht aussieht wie eine Fledermaus mit Verdauungsproblemen, liefern wir euch noch einmal frei Haus unsere Faltanleitung:

22.11.2010

"Wenn man es selbst gut findet, ist das schon die halbe Miete" - Interview mit Thomas Bauer

Mit seinem kürzlich erschienenen Album "On the Right Side of Forty" hat sich Thomas Bauer eine Lebenswunsch erfüllt: eine professionell produzierte CD mit ausschließlich eigenen Songs. Dabei ist der Freiburger Singer/Songwriter, der den ersten Science Slam musikalisch unterstützen wird, schon eine ganze Weile in der (Freiburger) Musikszene unterwegs. Wir haben ihn im Art-Café getroffen und mit ihm über seine Musik und Uni-Karriere gesprochen. Und ein paar Tipps für die Science Slammer gab's gratis oben drauf.

SciSlamFR: Du bist ja als Musiker sehr bühnenerfahren. Welche Tipps kannst du den Science Slammern geben, die am kommenden Montag im Rampenlicht stehen werden?

TB: Man muss da sein Ding durchziehen und nicht so sehr darüber nachdenken, was die Leute davon halten. Wenn man es selbst gut findet, ist das schon die halbe Miete! In den Jahren, in denen ich von Musikmachen und ein bisschen Journalismus gelebt habe, hab' ich auch in Bands gespielt, bei denen wir uns verbogen haben, um "marktfähig" zu sein. Das war kein gutes Gefühl. Wenn man von dem überzeugt ist, was man tut, tritt man viel freier auf, eben authentisch - und das merkt auch das Publikum. Die eigenen Ideen durchzuziehen ist natürlich oft schwierig, langwierig und man ist stets von der Angst begleitet, dass man seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird. Gerade deshalb war es für mich ein so großartiges Gefühl, meine erste wirklich eigene Platte in der Hand zu halten. Das ist vergleichbar mit jemandem, der jahrelang an seiner Dissertation gearbeitet hat und dann - endlich! - das gedruckte Buch in den Händen hält.

SciSlam FR: Der Songs, der für deine Platte namensgebend war, heißt "On the Right Side of Forty". Das trifft ja ein wenig auch auf dich zu. Auch die Texte deiner Songs klingen trotz, oder vielleicht gerade wegen ihrer teils ironischen textlichen Brechungen sehr persönlich. Sind die Geschichten, die du in deinen Liedern erzählst, tatsächlich aus deinem eigenen Leben gegriffen?

TB: Zum Teil stammen sie wirklich eins zu eins aus meinem Leben - auch wenn ich nicht verrate, welche. Die meisten Texte haben sich jedoch aus einzelnen Ideen und Gedanken entwickelt, die ich weitergesponnen und verdichtet habe.

SciSlamFR: Mal eine blöde Frage: Warum machst du Country? Hast du etwa Agrarwissenschaften studiert?

TB: (lacht) Nein, aber ich habe tatsächlich die Kultur des Westens der USA studiert, und da gehört der Country natürlich dazu. Ich habe schon früh, vor allem über Johnny Cash, den Einstieg hierein gefunden und war 1996/97 für ein Studienjahr in Missoula, Montana. Dort gibt's noch echte Cowboys, die sich in den Bars prügeln, und 4 der 5 Radiosender spielen den ganzen Tag lang nichts als Country. Je mehr ich jedenfalls mit dieser Musik zu tun hatte, desto mehr faszinierte sie mich. Allerdings ist gar nicht so viel von mir wirklich Country, es hört sich oft nur stark danach an, weil manchmal z.B. eine Pedal-Steel-Gitarre dabei ist. So echten Country spiele ich vor allem gemeinsam mit meinem Vater - wir nennen uns "The Fabulous Farmer Boys". Zumindest vom Nachnamen her bin ich eben doch Landwirt, und zusammen spielen wir so richtig schöne Country Cover.

SciSlamFR: Du hast ja hier in Freiburg studiert. Sehen wir dich beim Slam am 17. Januar dann mal in einer anderen Rolle auf der Bühne?

TB: Nein, wohl kaum! Ich habe tatsächlich mal Neuere und Neueste Geschichte, Anglistik und Politikwissenschaften studiert, das ist aber inzwischen auch schon über 10 Jahre her. Ich habe zwar noch im universitären Umfeld gearbeitet - bis vor einem halben Jahr als Koordinator eines Promotionskollegs -, aber meine eigentliche "wissenschaftliche" Tätigkeit liegt doch schon viel zu weit zurück.

SciSlamFR: Aber du könntest ja das Thema deiner Abschlussarbeit in einen Song umwandeln und beim nächsten Slam vorspielen? Worüber hattest du denn geschrieben?

TB: Das ist ein interessanter Gedanke! Ich müsste mal überlegen, wie ich mein Thema - Ökologisches Denken in der BRD der 1950er Jahre - in einen Song umwandeln kann. Alternativ könnte ich ja zu meiner einzigen wissenschaftlichen Publikation, die ich je veröffentlichte, etwas machen - einem Aufsatz über John Wayne als Amerikanische Ikone, die tatsächlich in der Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Western gedruckt wurde ... Aber: Nee, ich glaube, ich lass' die Finger von der Wissenschaft, mache Musik und genieße den Slam als Zuschauer.

SciSlamFR: Naja, schau'n mer mal. Wir freuen uns jedenfalls sehr, dass du kommenden Montag den Slam auf diese Weise unterstützen wirst. Schon jetzt: Vielen Dank für deinen Support und danke auch für das Gespräch!

TB: Sehr gerne. Und der Slam wird sicher eine tolle Sache!

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- Thomas Bauers Homepage
- Thomas Bauer auf MySpace
- Thomas Bauer auf Facebook
- Artikel "Songs zwischen Freiburg und Missoula" (von Thomas Steiner, Badische Zeitung, 11.09.2010)
- Interview "Cooler als der Liedermacher" (von Thomas Steiner, Badische Zeitung, 04.02.2010)

21.11.2010