... dass der Science Slam und ähnlich innovative Formate der Wissenschaftskommunikation voll im Trend liegen und daher einen schönen Artikel verfasst. Anlass war das Deutschlandfinale des FameLab, den wir vor einer Weile bereits vorgestellt haben. Bei dieser Slam-Variante, die von Großbritannien aus den Kontinent überflutet, haben die Kandidat/innen in jeder Runde nur 3 Minuten Zeit, ihre Themen vorzustellen und auch nur mit den Dingen, die sie tragen können.
Auch die Badische Zeitung widmete dem Event kürzlich einen Artikel und stellte die Freiburger Kandidatin Sarah Jarvis vor, die im Februar die Regionalausscheidung in Karlsruhe gerockt hatte. Unten findet ihr die Videos ihres Auftritts, der ihr den zweiten Platz und damit die Qualifikation für das nationale Finale beschert hatte. Gestenreichen und prägnant erklärte sie damals, dass das Hirn genauso funktioniert wie ein Computer – nur eben ganz anders.
Auch wenn Sarah, die am Freiburger Bernstein Center promoviert, am Ende in Bielefeld nicht ganz oben landete, beglückwünschen wir sie natürlich ganz herzlich mit einem dreifachen "Slam auf!" und hoffen, dass sie auch dem Freiburger SciSlam-Publikum mal nahe bringt, warum man sich zum Zwecke der Forschung nicht ins unbedingt mit der Nadel ins Auge stechen sollte.
Der Sieger beim Finale ist übrigens ein Physiker mit Adelstitel, der nun bei Cheltenham Science Festival, dem Wembley-Stadion der Wissenschaftskommunikation die Deutsche Wissenschaft in einem slamartigen Konflikt verteidigt. Viel Erfol und bring den Cup nach Hause!
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13.04.2011
27.01.2011
Auf zum FameLab Germany!
Für alle, die von neuen Formen der Wissen(schaft)svermittlung nicht genug bekommen können, gibt es das FameLab nun auch in Deutschland. Das ist genau wie Science Slam, nur eben ganz anders.Gleich ist, dass man in kurzer Zeit wissenschaftliche Inhalte für ein breites Publikum präsentiert. Gleich ist auch, dass es unterhaltsam sein sollte.
Anders ist aber, dass man nur 3 Minuten hat, es eine Jury gibt und man nur Hilfsmittel erlaubt sind, die man tragen kann. Und das FameLab ist nix für GeisteswissenschaftlerInnen. Kein Wunder. Die haben in drei Minuten ja noch nicht mal den Titel ihrer Dissertation vorgelesen.
Dafür gibt's beim FameLab auch richtig Kohle zu gewinnen, zumindest wenn man es durch Regional- und Deutschland-Finale bis zum Cheltenham Science Festival schafft, quasi zur Weltmeisterschaft. Der wichigste Termin ist aber erstmal das Regionale FameLab in Karlsruhe am 24. und 25.2. Für die drei besten der Region gibt's außerdem ein zweitägiges Präsentationstraining in Berlin.
Ihr fragt Euch, was der Freiburger Science Slam mit dem FameLab zu tun hat? Nix. Aber da wir uns für so ziemlich alles begeistern können, was die Wissenschaft verdaulicher macht, glauben wir auch hierzu unsere Meinung kundtun zu müssen. Also, liebe Freiburger Slam-Gemeinde: auf nach Karlruhe, Bielefeld und Cheltenham – und gebt uns was vom Preisgeld ab!
Übrigens: Die Uni Freiburg hat in Aussicht gestellt, dass hiesige Teilnehmer unterstützt werden (ggf. Übernahme der Fahrtkosten oder so). Also meldet Euch bei uns, wenn ihr der Welt zeigen wollt, wo die Science den Slam her holt!
Wichtige Daten:
24.-25.02.2011: Regionale Ausscheidung (Karlsruhe)
19.-20.03.2011: Masterclass (Berlin)
09.04.2011: Deutschland-Finale (Bielefeld)
07.-12.06.2011: Welt-Finale beim Cheltenham Science Festival (Cheltenham, UK)
Hier noch schönes Beispiel für einen FameLab Beitrag. Das ist der UK-Sieger von 2009
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